Spartipps für den Alltag

Sparen im Haushalt

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Tipp 1: günstigen Energieanbieter suchen

Seit Herbst letzten Jahres ziehen die Heizkostenpreise wieder deutlich an. Mit einem Wechsel des Energieversorgers können Sie mehrere Hundert pro Jahr sparen. Laut Vergleichsportal Check24 sparen Stromkunden bis zu 300, Gaskunden sogar bis zu 500 pro Jahr. Sie müssen sich auch nicht selber durch den Tarifdschungel kämpfen, das nehmen Ihnen Wechselanbieter wie remind ab. Sie möchten nur gelegentlich den Versorger wechseln? Dann sollten Sie unbedingt die Preise ab dem zweiten Jahr (ohne Boni) vergleichen. Vorsichtig sollten Sie auch vor unglaublich günstigen Anbietern sein – da kann sich die Ersparnis schnell ins Gegenteil verkehren, wenn er plötzlich insolvent ist und Sie den Bonus nicht mehr bekommen.

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Tipp 2: falsche Mietkosten verhindern

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Manchmal gibt es handfeste Gründe, weniger Miete zu zahlen. Sie sollten immer die Größe Ihrer Wohnung nachmessen. Denn manchmal kassieren die Vermieter für Quadratmeter, die gar nicht vorhanden sind. In vielen Fällen ist auch eine Mieterhöhung nicht zulässig. Diese sollten Sie immer von einem Experten überprüfen lassen.

Eine Mietminderung können Sie vom Vermieter verlangen, wenn Wohnungsmängel vorliegen, die die Nutzung einschränken. Bei Schimmel können Sie zum Beispiel Ihre Miete um 10 bis 30 Prozent mindern, bei undichten Fenstern und Außentüren sind 20 Prozent drin. Klären Sie das aber vorher mit dem Mieterverein oder einem Fachanwalt ab.

Tipp 3: unnötige Versicherungen aussortieren

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Oft gibt es Versicherungspolicen oder Zusatzoptionen, die nicht sehr sinnvoll oder zu teuer sind. Ein typisches Beispiel ist die Glasversicherung, die nur wichtig ist, wenn Ihr Haus eine sehr große Einfachverglasung hat. Wenn Sie eine Hausratversicherung besitzen, sind Sie meistens sowieso gegen Glasbruch versichert. Ähnliches gilt für Gepäckversicherungen – solche Sachen sind heutzutage ebenfalls häufig über die Hausratpolice abgesichert. Es mag auf den ersten Blick wichtig sein, das eigene Handy gegen Diebstahl oder Schäden zu versichern. Doch auch diese Kosten sind im Vergleich zu einer Neuanschaffung bei einem Verlust viel zu hoch.

Tipp 4: Schutzleistungen abspecken

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Viel Geld sparen Sie zudem, wenn Sie auf Luxus-Policen mit Begriffen wie „Komplettschutz“ oder „Premium“ verzichten. So lohnt es sich bei älteren Autos meistens nicht, die hohen Prämien für eine Vollkaskoversicherung zu bezahlen. Dies gilt vor allem dann, wenn der Restwert Ihres Autos unter der jährlichen Prämienzahlung liegt. Zudem entscheiden die Versicherungssummen darüber, wie hoch Ihre Prämien ausfallen. Wenn Sie zum Beispiel bei der Privathaftpflichtpolice eine Versicherungssumme von 20 Millionen statt 80 Millionen wählen, ist das auf keinen Fall existenzbedrohend.

Tipp 5: Tarife wechseln

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Viele Verbraucher geben 50 bis 100 im Monat für Telefon, Handy und Internet aus. Bei manchen sind es sogar über 100. Hier können Sie oft 20 bis 30 ohne größere Einschränkungen sparen. Rufen Sie beim Provider an und sagen Sie ihm, dass Ihnen die Rechnung zu hoch ist. Da die Anbieter ihre Kunden nicht verlieren wollen, kommen sie ihnen meistens entgegen – und bieten Rabatte oder günstigere Tarife an. Wenn der Provider keine Zugeständnisse macht, suchen Sie sich einen mit besseren Konditionen.

Tipp 6: alte Sachen verkaufen

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Im Laufe von Jahren sammeln sich in einem Haushalt sehr viele Gegenstände an. Oft sind sie gar nicht benutzt worden oder sie sehen noch aus wie neu. Außerdem gibt es häufig ältere Sachen wie Möbelstücke, Uhren, Schmuck oder Spielzeug, die einen bestimmten Sammlerwert besitzen. Recherchieren Sie im Internet, was solche Gegenstände im Keller oder auf dem Dachboden noch wert sind. Geben Sie dann eine Kleinanzeige auf Portalen wie ebay kleinanzeigen oder quoka.de auf. Achten Sie darauf, dass Ihr Preiswunsch realistisch ist – also weder zu niedrig und noch zu hoch ist.

Tipp 7: einkaufen mit Liste

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Auch beim Einkaufen können Sie etwas für Ihr Haushaltsbudget tun. Am besten gehen Sie am Samstag kurz vor Ladenschluss einkaufen. Und schreiben Sie vorher Ihre Wünsche auf einen Einkaufszettel. Dann sind Sie weniger anfällig für die Lockangebote in den Supermarkt-Regalen: Die knappe Zeit zwingt Sie zum gezielten Einkaufen und konzentrierten Abarbeiten Ihres Einkaufszettels. Zudem werden vor dem Wochenende viele Frischeprodukte oft günstiger angeboten – zum Beispiel Obst, Gemüse, frische Salate oder Joghurts.

Tipp 8: statt Kapseln lieber Filterkaffee

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Maschinen für Kaffee aus Kapseln oder Pads werden immer günstiger. Doch der Preis pro Kaffeetasse ist viel zu hoch. Außerdem werden dafür nicht die besten Kaffeebohnen verwendet und die Kapseln produzieren sehr viel unnötigen Müll. Und es gibt Zutaten, die man eigentlich nicht im Kaffee haben möchte. Greifen Sie stattdessen zum Filterkaffee für die gute alte Kaffeemaschine. 500 Gramm Markenkaffee Kaffee bekommen Sie schon für 4. Für die gleiche Menge Kapsel-Kaffee zahlen Sie dagegen 35 bis 45.

Tipp 9: günstigere Ware ohne Mindesthaltbarkeitsdatum

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In Supermärkten werden Lebensmittel oft günstiger angeboten, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum fast abgelaufen ist. Deswegen müssen Sie aber keine Geschmacks- oder gesundheitlichen Einschränkungen befürchten. Viele Lebensmittel wie Nudeln, Reis oder Trockenprodukte sind nämlich fast unbegrenzt haltbar, solange sie trocken gelagert werden. Milchprodukte können Sie essen, wenn Sie nicht komisch riechen, schmecken und frei von Schimmel sind. Aber Achtung: Bei Fleisch und Fisch gibt es ein Verfallsdatum. Das sollten Sie nicht überschreiten, sonst gibt es ein gesundheitliches Risiko.

Tipp 10: organisieren Sie Fahrgemeinschaften

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Wer arbeitet oder eine Ausbildung macht, muss dafür in der Regel Fahrtkosten aufwenden. Oft haben aber Kollegen oder Freunde denselben Weg. Wenn Sie solche Fahrten gemeinsam organisieren, können Sie nicht nur viel Geld sparen, sondern haben im Auto auch viel mehr Unterhaltung. Fehlt ein Bekannter, der dieselbe Strecke fährt, können Sie auch in einer Mitfahrerzentrale im Internet (zum Beispiel blablacar) nach einem Fahrer oder Mitfahrer suchen. Auch bei längeren Einzelfahrten mit Vorlaufzeit findet sich eigentlich immer jemand, den Sie mitnehmen können oder der Ihnen eine Fahrt anbietet.

Tipp 11: viel günstiger Bahnfahren

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Wer beim Kauf von Bahntickets sparen will, sollte ein paar Tricks beachten. Wenn sie früh bestellen, bekommen Sie Tickets viel billiger. Bereits 180 Tage vor Reiseantritt ist eine Buchung möglich. Teurer sind dagegen Tickets an diesen Tagen: Montag, Freitag, Sonntag sowie die Tage vor und nach Feiertagen, Ferienbeginn und -ende. Zum Super-Sparpreis können Sie Tickets ab 19,90 (2. Klasse) und 29,90 (1. Klasse) erwerben. Wer im Besitz einer Bahn-Card 25 oder 50 ist, erhält zusätzlich 25 Prozent Rabatt.

Tipp 12: Steuern zurückholen

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Arbeitnehmer verschenken oft Geld, weil sie zu viele Steuern bezahlen. Viele geben sogar überhaupt keine Steuererklärung ab. Tatsächlich ist dieses Thema kompliziert und für viele eine trockene Materie. Wer sich nicht auskennt, sollte Mitglied in einem Lohnsteuerhilfeverein werden. Oder Sie engagieren für ein oder zwei Jahre einen Steuerberater. Deren Kosten können Sie ebenfalls von der Steuer absetzen. Danach sind Sie mit der Materie wahrscheinlich so gut vertraut, dass Sie Ihre Steuererklärung selber online erledigen können.

Tipp 13: niedrigere Kosten bei Geldanlagen

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Bei risikoreichen Geldanlagen haben Sie auf die Rendite zumeist keinen Einfluss. Was Sie jedoch steuern können, sind deren Kosten. Deshalb sollten Sie lieber Anlageprodukte auswählen, die niedrige Kosten haben. Wenn Sie zum Beispiel für eine Aktienanlage einen günstigen Indexfonds auswählen, hat das stets einen positiven Einfluss auf die Nettorendite. Über den Zinseszinseffekt kann sich das auch bei kleinen Beträgen schnell bezahlt machen.

Tipp 14: mehr verdienen

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Vor lauter Sparen wird der größte Posten im Haushalt leicht übersehen: das Einkommen. Sparziele können Ihnen aber helfen, nach Jahren endlich die überfällige Gehaltserhöhung einzufordern. Das Lohnplus sorgt sofort für eine Finanzspritze im Spartopf. Wer den Arbeitgeber wechselt, wird meistens von der neuen Firma ebenfalls mit einem höheren Einkommen belohnt.

Überstunden sind eine weitere Möglichkeit, damit sich Ihr Budget am Monatsende im grünen Bereich befindet. Und wer im Beruf mehr Verantwortung übernimmt, verdient in der Regel ebenfalls mehr. So kann Sparen letztlich die Motivation dafür sein, auf eine Beförderung hinzuarbeiten.

Tipp 15: Nebenjob suchen

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Wer sich noch einen zweiten Job sucht, hat ebenfalls mehr auf der Habenseite. Manche können aus ihrem Hobby einen Nebenberuf machen. Doch auch Unternehmen suchen Mitarbeiter, die sich stundenweise Geld hinzu verdienen möchten. Vor allem via Internet sind solche Offerten leicht zu bekommen. In der Nebenjob-Zentrale  finden Sie Tausende Stellenanzeigen für Mini- und Nebenjobs. Ob als Aushilfe im Restaurant, Supermarkt oder Textilgeschäft – alle wichtigen Branchen sind auf dieser Webseite vertreten. Und die Haushaltsjob-Börse bietet täglich rund 2500 bezahlte Tätigkeiten in Privathaushalten an.